Was macht eine professionelle Bienenstockluft-Anwendung aus?
Wer erstmals von einer Bienenstockluft-Anwendung hört, denkt möglicherweise zunächst an ein Inhalationsgerät, einen Atemschlauch und einen Bienenstock. Eine fachgerecht organisierte Anwendung umfasst jedoch deutlich mehr.
Die Qualität entsteht durch das Zusammenspiel verschiedener Faktoren: gesunde und leistungsfähige Bienenvölker, eine geeignete Umgebung, korrekt eingesetzte Technik, hohe Hygienestandards, fundiertes Fachwissen und ein verantwortungsvoller Umgang mit den Menschen und den Bienen.
Die Bienenstockluft stammt aus einem lebenden Bienenvolk. Deshalb müssen bei jeder Anwendung nicht nur technische Abläufe, sondern auch die natürlichen Bedürfnisse und die Gesundheit der Bienenvölker berücksichtigt werden.
Dieser Leitfaden beschreibt zehn Qualitätsmerkmale, die sich in der praktischen Arbeit mit der Bienenstockluft bewährt haben. Er richtet sich an Betreiber von Bienenstockluft-Stationen, Imker, medizinische Fachpersonen sowie an Menschen, die eine Anwendung kennenlernen und deren Qualität besser beurteilen möchten.
Warum dieser Leitfaden entstanden ist
Über die Autorin
Beate McKenzie ist Wissensvermittlerin und internationale Referentin im Bereich der Bienenstockluft-Anwendung. Als Tochter und Nachfolgerin des Entwicklers Jürgen Schmiedgen führt sie das von ihm aufgebaute Fachwissen weiter.
Sie begleitet Betreiber, Imker und Fachanwender durch Schulungen, praktische Informationen und den internationalen Austausch auf Kongressen und Fachveranstaltungen. Dabei verbindet sie die über viele Jahre entwickelten praktischen Erfahrungen ihres Vaters mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und neuen Erfahrungen aus der internationalen Apitherapie-Community.
Was bedeutet eine professionelle Bienenstockluft-Anwendung?
Eine professionelle Anwendung zeichnet sich nicht allein dadurch aus, dass ein bestimmtes Gerät eingesetzt wird. Entscheidend ist, wie die gesamte Anwendung geplant, vorbereitet, begleitet und dokumentiert wird.
Zu einer qualitätsorientierten Durchführung gehören unter anderem:
- ein geeigneter Standort,
- gesunde und fachgerecht betreute Bienenvölker,
- korrekt installierte und gewartete Technik,
- konsequente Hygiene,
- qualifizierte Betreiber,
- klare Zuständigkeiten,
- medizinische Begleitung bei gesundheitlichen Fragestellungen,
- sowie der Schutz und das Wohlergehen der Bienen.
Die folgenden zehn Qualitätsmerkmale bilden gemeinsam einen Orientierungsrahmen für eine fachgerechte Anwendung.
Qualitätsmerkmal 1: Gesunde und vitale Bienenvölker
Die Qualität einer Bienenstockluft-Anwendung beginnt nicht beim Inhalator, sondern beim Bienenvolk.
Nur ein gesundes, starkes und gut betreutes Volk kann die natürlichen Bedingungen entwickeln, die mit der typischen Atmosphäre eines Bienenstocks verbunden sind. Dazu gehören die Wärme im Stock, die Luftfeuchtigkeit, die Aktivität der Bienen sowie die im Bienenstock vorhandenen Materialien wie Wachs, Honig, Pollen und Propolis.
Die Betreuung der Bienenvölker muss deshalb durch eine erfahrene imkerliche Fachperson erfolgen. Der Zustand der Völker sollte regelmäßig kontrolliert werden. Dazu gehören unter anderem:
- die Volksstärke,
- der Brutraum,
- die Futterversorgung,
- die Königinnenleistung,
- der allgemeine Gesundheitszustand,
- mögliche Belastungen durch Parasiten oder Krankheiten,
- sowie die jahreszeitliche Entwicklung des Volkes.
Ein schwaches oder gesundheitlich belastetes Volk sollte nicht für Bienenstockluft-Anwendungen eingesetzt werden. Die Anwendung darf niemals Vorrang vor der imkerlichen Versorgung des Volkes haben.
Best Practice
Für einen Therapie- oder Anwendungsplatz sollten gezielt starke, ruhige und gesunde Bienenvölker ausgewählt werden. Regelmäßige Kontrollen durch einen sachkundigen Imker bilden die Grundlage für einen sicheren und nachhaltigen Betrieb.
Fachlicher Hinweis von Beate McKenzie
„Mein Vater, Jürgen Schmiedgen, hat die Entwicklung der medizinischen Bienenstockluft-Anwendung über viele Jahre geprägt. Ein Grundsatz war für ihn besonders wichtig: Eine gute Anwendung beginnt immer mit gesunden und starken Bienenvölkern.
Das Wohl der Bienen war für ihn nie ein Nebenaspekt. Es war die Grundlage für eine verantwortungsvolle und nachhaltige Nutzung der Bienenstockluft. Diesen Grundsatz führe ich heute in der Wissensvermittlung und im Austausch mit Betreibern weiter.“
Qualitätsmerkmal 2: Ein geeigneter Standort
Nicht jeder Standort ist gleichermaßen für eine Bienenstockluft-Anwendung geeignet.
Der Platz sollte so gewählt werden, dass die Bienenvölker möglichst ungestört ihren natürlichen Tätigkeiten nachgehen können. Gleichzeitig benötigen die Anwender eine sichere, ruhige und geschützte Umgebung.
Je nach Aufbau kann die Anwendung in einem Therapiehaus, einem separaten Raum oder an einem speziell eingerichteten Platz in der Nähe der Bienenstände stattfinden. Wichtig ist eine klare räumliche Trennung zwischen den Menschen und den frei fliegenden Bienen.
Ein geeigneter Standort berücksichtigt unter anderem:
- einen sicheren Zugang,
- ausreichend Abstand zum direkten Flugbereich,
- Schutz vor Regen, Wind und intensiver Sonneneinstrahlung,
- eine gute Belüftung des Aufenthaltsbereichs,
- einen ruhigen Ablauf ohne unnötige Störungen,
- sowie die geltenden örtlichen Anforderungen an Bienenhaltung und Besucherverkehr.
Auch die Bedürfnisse der Bienen müssen bei der Gestaltung berücksichtigt werden. Fluglöcher dürfen nicht blockiert werden. Die natürliche Belüftung des Bienenstocks und die Arbeit der Bienen dürfen durch die Anwendung nicht beeinträchtigt werden.
Best Practice
Qualitätsmerkmal 3: Ein fachgerecht installiertes System
Eine professionelle Anwendung erfordert ein System, das die Bienenstockluft kontrolliert aus dem Bienenstock zum Anwender führt, ohne dass Bienen in den Atemweg gelangen können.
Beim beecura® System wird die Luft über einen speziell vorgesehenen Aufbau aus dem Bienenstock geführt. Der Luftweg umfasst je nach Konfiguration unter anderem den Beutendeckel, das Inhalationssystem, Filter, einen beheizten Atemschlauch, ein Ventil und eine Atemmaske.
Alle Bestandteile müssen korrekt miteinander verbunden sein.
Vor jeder Anwendung sollte geprüft werden, ob:
- das System vollständig und unbeschädigt ist,
- die Anschlüsse fest sitzen,
- die Luftwege frei sind,
- die Filter korrekt eingesetzt wurden,
- das Ventil ordnungsgemäß funktioniert,
- der Atemschlauch sauber und einsatzbereit ist,
- und keine Feuchtigkeit oder sichtbare Verunreinigung vorhanden ist.
Eine eigenmächtige Veränderung des Systems oder die Verwendung nicht geeigneter Bauteile kann den vorgesehenen Luftweg und die Sicherheit der Anwendung beeinträchtigen.
Best Practice
Qualitätsmerkmal 4: Konsequente Hygiene und klar zugeordnete Ausstattung
Hygiene ist ein zentraler Bestandteil jeder professionellen Bienenstockluft-Anwendung.
Alle Teile, die direkt oder indirekt mit der Atemluft beziehungsweise dem Anwender in Kontakt kommen, müssen nach den vorgesehenen Hygiene- und Wechselintervallen behandelt werden. Dazu gehören insbesondere Atemmasken, Ventile, Membranen, Schlauch und Filter.
Beim beecura® System erhält jeder Anwender eine individuell zugeordnete Zubehörbox. Diese enthält die für die persönliche Anwendung vorgesehenen Bestandteile und verhindert, dass patientennahe Zubehörteile zwischen verschiedenen Personen ausgetauscht werden.
Besondere Aufmerksamkeit gilt den Membranen im Ventil. Sie müssen entsprechend der vorgesehenen Nutzungsintervalle gewechselt werden. Auch Filter und andere Verbrauchsteile müssen regelmäßig kontrolliert und fristgerecht ersetzt werden.
Eine professionelle Hygieneroutine umfasst:
- eindeutig zugeordnete Zubehörboxen,
- saubere und geschützte Lagerung,
- Reinigung nach den Herstellerangaben,
- regelmäßigen Wechsel der vorgesehenen Verbrauchsteile,
- Händehygiene vor der Vorbereitung des Systems,
- sowie eine schriftlich festgelegte Vorgehensweise für Reinigung und Kontrolle.
Beschädigte, verschmutzte oder nicht eindeutig zugeordnete Bestandteile sollten nicht eingesetzt werden.
Best Practice
Qualitätsmerkmal 5: Eine klar festgelegte Anwendungsdauer
Eine professionelle Anwendung folgt einem klaren zeitlichen Rahmen.
Für Erwachsene beträgt die reguläre Anwendungsdauer 30 Minuten. Bei Kindern beträgt die Anwendungsdauer 20 Minuten.
Diese Zeitvorgaben berücksichtigen nicht nur den Ablauf für den Menschen, sondern auch die Belastung der beteiligten Bienenvölker. Die Entnahme von Bienenstockluft sollte zeitlich begrenzt und kontrolliert erfolgen. Eine längere Anwendung ist deshalb nicht automatisch eine bessere Anwendung.
Bei der Arbeit mit zwei Bienenvölkern wird die vorgesehene Zeit in der Regel gleichmäßig auf beide Völker verteilt:
- Erwachsene: insgesamt 30 Minuten, üblicherweise 15 Minuten pro Bienenvolk,
- Kinder: insgesamt 20 Minuten, üblicherweise 10 Minuten pro Bienenvolk.
Der Wechsel zwischen zwei Völkern trägt dazu bei, die Beanspruchung des einzelnen Bienenvolkes zu begrenzen und eine fachgerechte Durchführung zu unterstützen.
Die Anwendungsdauer sollte nicht eigenständig verlängert werden. Besondere gesundheitliche Fragestellungen oder Abweichungen vom üblichen Ablauf gehören in die Verantwortung einer medizinisch qualifizierten Fachperson.
Best Practice
Qualitätsmerkmal 6: Der Einsatz von zwei Bienenvölkern
Für einen professionellen Bienenstockluft-Platz werden zwei geeignete Bienenvölker empfohlen.
Der Einsatz von zwei Völkern verfolgt mehrere Ziele. Er ermöglicht es, die Anwendungszeit auf zwei Bienenstöcke zu verteilen und dadurch die Beanspruchung eines einzelnen Volkes zu reduzieren. Gleichzeitig können die Bedingungen in den Völkern unterschiedlich sein. Wetter, Volksstärke, Brutaktivität und Sammelverhalten beeinflussen die Situation im Bienenstock.
Die Nutzung von zwei Völkern trägt deshalb zu einem ausgewogenen und sicheren Ablauf bei.
Wichtig ist, dass beide Bienenvölker unabhängig voneinander fachgerecht betreut und regelmäßig kontrolliert werden. Ein zweites Volk ist kein Ersatz für ein schwaches oder ungeeignetes erstes Volk. Beide Völker müssen die Voraussetzungen für die Anwendung erfüllen.
Best Practice
Qualitätsmerkmal 7: Qualifizierte und gut vorbereitete Betreiber
Auch ein hochwertiges technisches System kann nur dann sicher eingesetzt werden, wenn die verantwortlichen Personen den Aufbau, die Abläufe und die Grenzen der Anwendung verstehen.
Betreiber benötigen Kenntnisse in mehreren Bereichen:
- Funktionsweise des verwendeten Systems,
- korrekter Aufbau und Funktionskontrolle,
- Hygiene und Wechselintervalle,
- Vorbereitung und Begleitung der Anwender,
- Verhalten bei technischen Auffälligkeiten,
- grundlegendes Verständnis der Bienenvölker,
- Erkennen von Situationen, in denen eine Anwendung nicht begonnen oder abgebrochen werden sollte,
- sowie die klare Abgrenzung zwischen praktischer Begleitung und medizinischer Behandlung.
Eine Schulung sollte deshalb nicht ausschließlich die Bedienung des Geräts erklären. Sie sollte auch das Verhalten gegenüber den Bienen, Sicherheitsabläufe, Hygiene, Erste Hilfe und die organisatorischen Verantwortlichkeiten einbeziehen.
Best Practice
Fachlicher Hinweis von Beate McKenzie
Qualitätsmerkmal 8: Das Wohl der Bienen als feste Grundlage
Die Bienen sind nicht nur Teil des Systems, sondern lebende Tiere, deren Wohl jederzeit Vorrang hat. Eine professionelle Bienenstockluft-Anwendung orientiert sich deshalb nicht ausschließlich an den Bedürfnissen der Anwender, sondern ebenso an den natürlichen Anforderungen des Bienenvolkes.
Dazu gehört, Anwendungen an die Entwicklung des Bienenjahres anzupassen und sie bei ungünstigen Bedingungen – beispielsweise bei extremer Witterung, Futtermangel, erhöhter Belastung des Volkes oder notwendigen imkerlichen Maßnahmen – zu verschieben oder auszusetzen. Die Entscheidung, ob eine Anwendung stattfinden kann, richtet sich daher immer auch nach dem Zustand und den Bedürfnissen der Bienenvölker.
Ein verantwortungsvoller Betreiber erkennt, dass nachhaltige Qualität nur dort entstehen kann, wo Mensch und Biene gleichermaßen berücksichtigt werden.
Best Practice
✓ Das Wohl der Bienen hat stets Vorrang vor geplanten Terminen.
✓ Anwendungen werden bei ungünstigen Bedingungen verschoben oder ausgesetzt.
✓ Imkerliche Eingriffe und Ruhephasen der Bienenvölker werden respektiert.
✓ Entscheidungen orientieren sich am Zustand der Bienenvölker und nicht ausschließlich am Terminplan.
Qualitätsmerkmal 9: Zusammenarbeit mit medizinisch ausgebildeten Fachpersonen
Sobald Bienenstockluft im gesundheitlichen oder therapeutischen Zusammenhang eingesetzt wird, steht die sichere Anwendung an erster Stelle.
Betreiber einer Bienenstockluft-Station sollten deshalb mit einem medizinisch ausgebildeten Partner zusammenarbeiten. Dies kann beispielsweise ein Arzt oder ein entsprechend qualifizierter Heilpraktiker sein.
Die medizinische Fachperson übt die Heilkunde aus. Sie beurteilt gesundheitliche Fragestellungen, prüft mögliche individuelle Risiken und entscheidet, ob eine Anwendung im konkreten Fall geeignet ist.
Der Betreiber der Bienenstockluft-Station übernimmt dagegen die fachgerechte technische und organisatorische Durchführung. Dazu gehören die Vorbereitung des Systems, die Einhaltung der Hygienevorgaben, die Begleitung während der Anwendung und die Dokumentation des Ablaufs.
Diese klare Aufgabenverteilung schützt alle Beteiligten und verhindert, dass technische Betreiber medizinische Bewertungen oder Behandlungsentscheidungen übernehmen, für die sie nicht qualifiziert oder rechtlich befugt sind.
Besonders wichtig ist die medizinische Rücksprache unter anderem bei:
- bekannten Allergien,
- bestehenden Atemwegs- oder Lungenerkrankungen,
- akuten gesundheitlichen Beschwerden,
- Schwangerschaft,
- regelmäßiger Medikamenteneinnahme,
- Anwendungen bei Kindern,
- sowie bei Unsicherheiten über die individuelle Eignung.
Medikamente sollten aufgrund einer Bienenstockluft-Anwendung nicht eigenständig verändert, reduziert oder abgesetzt werden.
Best Practice
Qualitätsmerkmal 10: Dokumentation, Qualitätssicherung und Weiterbildung
Professionelle Qualität ist kein einmal erreichter Zustand. Sie muss regelmäßig überprüft und weiterentwickelt werden.
Eine nachvollziehbare Dokumentation hilft Betreibern, den Überblick über Anwendungen, Zubehör, Verbrauchsteile, Bienenvölker und technische Kontrollen zu behalten.
Je nach Einrichtung können unter anderem folgende Informationen dokumentiert werden:
- Datum und Dauer der Anwendung,
- verwendete Bienenvölker,
- Zuordnung der persönlichen Zubehörbox,
- Wechsel von Membranen und Filtern,
- Reinigung und Wartung,
- technische Auffälligkeiten,
- besondere Beobachtungen während des Ablaufs,
sowie die verantwortliche Begleitperson.
Gesundheitsbezogene Angaben müssen vertraulich behandelt und entsprechend den geltenden Datenschutzanforderungen geschützt werden.
Zur Qualitätssicherung gehört außerdem die kontinuierliche Weiterbildung. Die Bienenstockluft-Anwendung entwickelt sich durch neue Praxiserfahrungen, wissenschaftliche Untersuchungen und den internationalen Austausch innerhalb der Apitherapie weiter.
Betreiber sollten daher offen für neue Erkenntnisse bleiben, bestehende Abläufe regelmäßig hinterfragen und ihre Kenntnisse durch Schulungen, Fachveranstaltungen und den Austausch mit anderen Anwendern aktualisieren.
Best Practice
Qualität entsteht nicht zufällig
Eine professionelle Bienenstockluft-Anwendung beruht nicht auf einem einzelnen Gerät oder einer einzelnen Maßnahme. Erst das verantwortungsvolle Zusammenspiel von gesunden Bienenvölkern, fachgerechter Technik, konsequenter Hygiene, qualifizierten Betreibern und klaren Abläufen schafft die Grundlage für eine sichere und hochwertige Anwendung.
Qualität, Verantwortung und Respekt bilden dabei das Fundament einer professionellen Bienenstockluft-Anwendung. Die zehn vorgestellten Qualitätsmerkmale dienen als Orientierung für Betreiber, Imker und medizinische Fachpersonen, die Anwendungen verantwortungsvoll planen, durchführen und kontinuierlich weiterentwickeln möchten.
Weiterführende Informationen
Wer mehr über den wissenschaftlichen Hintergrund der Bienenstockluft erfahren möchte, findet in unserem Beitrag „Bienenstockluft im Fokus der Forschung“ einen Überblick über internationale Forschungsprojekte und wissenschaftliche Untersuchungen.
Für Betreiber und Anwender, die ihre Station auf die laufende Saison vorbereiten oder bestehende Abläufe überprüfen möchten, empfehlen wir außerdem den Beitrag „Die Bienenstockluft-Saison hat begonnen – sind Sie bereit?“ einschließlich der dazugehörigen Checkliste.
Weitere praktische Fragen zur Bienenstockluft beantworten wir im nächsten Beitrag:
Die häufigsten Fragen zur Bienenstockluft – verständlich und praxisnah beantwortet.
Sie interessieren sich für die professionelle Anwendung der Bienenstockluft?
Das beecura® System wurde für die kontrollierte und fachgerechte Durchführung von Bienenstockluft-Anwendungen entwickelt.
Informieren Sie sich über:
- das beecura® System,
- Zubehörboxen,
- geeignete Lösungen für unterschiedliche Beutensysteme,
sowie Schulungsangebote für Betreiber und Fachanwender.
Medizinischer und rechtlicher Hinweis
Die Inhalte dieses Beitrags dienen ausschließlich der allgemeinen Information und fachlichen Orientierung. Sie stellen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlungsempfehlung dar.
Die individuelle gesundheitliche Eignung einer Bienenstockluft-Anwendung ist durch einen Arzt, Heilpraktiker oder eine andere entsprechend qualifizierte medizinische Fachperson zu beurteilen. Bestehende Behandlungen oder Medikamente sollten nicht ohne Rücksprache mit der behandelnden medizinischen Fachperson verändert oder abgesetzt werden.
Die konkrete Durchführung muss unter Beachtung der Gebrauchsanweisung des verwendeten Systems, der jeweiligen Schulungsinhalte sowie der geltenden gesetzlichen und örtlichen Anforderungen erfolgen.


